Bundesregierung bestätigt: Mobilfunkstrahlung bleibt unbedenklich - 5G und Langzeitrisiken im Blick
Die Bundesregierung bestätigt in ihrem Bericht, dass die Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung weiterhin ausreichen. Es gibt keine Hinweise auf Gesundheitsrisiken.
Bildquelle: Laura Cleffmann | pexels
2 Min. Lesezeit
Der neue Bericht der Bundesregierung zur Mobilfunkstrahlung liest sich wie ein kleines Gesundheitszeugnis für unsere Smartphones. Kurzfassung: Alles im grünen Bereich. Die aktuellen Grenzwerte für elektromagnetische Felder reichen laut der Auswertung weiterhin aus, um Menschen vor möglichen Gesundheitsrisiken zu schützen - und das gilt auch nach dem Start von 5G.
Besonders spannend sind die Langzeitstudien. Denn wenn es um Krebsrisiken durch Mobilfunknutzung geht, wird es schnell emotional. Der Bericht verweist hier auf aktuelle Forschung, die weder bei Erwachsenen noch bei Kindern einen Zusammenhang zwischen Handynutzung und erhöhtem Krebsrisiko gefunden hat. Auch das Thema Elektrosensibilität wurde erneut unter die Lupe genommen - mit demselben Ergebnis wie schon in früheren Untersuchungen: Kein wissenschaftlicher Nachweis für eine Verbindung zur Strahlenbelastung.
Und was ist mit 5G? Die gefühlte Angst vor höherer Strahlenbelastung war groß, die Realität sieht entspannter aus. Die gemessenen Werte unterscheiden sich kaum von der Zeit vor 5G. Das Bundesamt für Strahlenschutz misst weiterhin regelmäßig, und die Bundesregierung bleibt beim Ausbau des Netzes wachsam.
Der Bericht basiert auf einem Beschluss des Bundestags aus dem Jahr 2002, der regelmäßige Updates zur gesundheitlichen Bewertung elektromagnetischer Felder vorsieht. Der aktuelle Bericht (Nummer 11) ist also nichts Neues - aber er bringt neue Daten, die vor allem eines tun: entwarnen.
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