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Instagram für iPad bekommt iPhone-Layout

Instagram überarbeitet die iPad-App: Das web-ähnliche Design weicht einem Layout, das sich eng am iPhone orientiert. Erfahre alles über die neue Navigation.

Bildquelle: Mariia Shalabaieva | unsplash

2 Min. Lesezeit

Lange Zeit mussten iPad-Nutzer auf eine native Instagram-App warten oder sich mit der skalierten Smartphone-Version begnügen. Nach der Einführung einer dedizierten App im vergangenen Herbst, die sich stark am Design der Web-Oberfläche orientierte, vollzieht Meta nun einen strategischen Kurswechsel. Die Benutzeroberfläche wird vereinheitlicht und rückt optisch näher an das Erlebnis heran, das Nutzer bereits von ihrem iPhone kennen.

Abschied vom Web-Interface auf dem Tablet

Bisher nutzte die iPad-App den zusätzlichen Platz auf dem Bildschirm für eine Seitenleiste, in der Direktnachrichten und Kommentare permanent sichtbar sein konnten. Mit dem aktuellen Update verschwindet dieser Aufbau weitestgehend. Das Ziel hinter dieser Änderung ist die Konsistenz innerhalb des Ökosystems. Wer zwischen Smartphone und Tablet wechselt, soll nicht mehr umdenken müssen, wo sich bestimmte Funktionen befinden.

Reels und Feed erhalten getrennte Bereiche

Eine wesentliche Neuerung betrifft die Gewichtung der Inhalte. Während das bisherige Design stark auf Reels fokussiert war, kehrt der Home-Tab nun zu seiner klassischen Funktion zurück: Er zeigt primär den Feed der Konten, denen du folgst. Die Kurzvideos wandern, genau wie auf dem iPhone, in einen eigenen Navigations-Tab. Diese Trennung sorgt für eine klarere Strukturierung der Inhalte und nimmt dem Startbildschirm die visuelle Unruhe, die durch den automatischen Fokus auf Video-Content entstehen konnte.

Wegfall der exklusiven Registerkarten

Im Zuge dieser Umgestaltung streicht Instagram auch die exklusive Folgen-Registerkarte, die in der ersten Version der iPad-App noch prominent vertreten war. Die Navigation wird dadurch entschlackt. Die App wirkt insgesamt aufgeräumter, nutzt jedoch weniger die spezifischen Vorteile eines großen Displays aus, sondern setzt voll auf die Skalierung der mobilen Logik. Für Nutzer bedeutet das eine kürzere Umgewöhnungsphase, da die Bedienung nun über alle Apple-Endgeräte hinweg nahezu identisch abläuft.

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