Google Maps

Gemini übernimmt das Steuer: Google Maps tauscht den Assistant aus

Google ersetzt den Assistant in Maps durch Gemini. Neue Sprachfunktionen erleichtern die Navigation für Radfahrer und Fußgänger. Ein Blick auf die Features.

Bildquelle: deepanker70 | pixabay

2 Min. Lesezeit

Google vollzieht den nächsten logischen Schritt und schickt den klassischen Assistant auch innerhalb von Maps langsam in den Ruhestand. An seine Stelle tritt Gemini. Das klingt erst einmal nach dem üblichen KI-Rebranding, hat aber besonders für diejenigen unter euch einen handfesten Vorteil, die oft auf zwei Rädern oder zu Fuß unterwegs sind. Wer schon mal versucht hat, mit Handschuhen auf dem Fahrrad eine Nachricht zu tippen oder die Route zu ändern, weiß, dass das meistens eher suboptimal endet.

Die tiefere Integration sorgt dafür, dass du dein Smartphone faktisch nicht mehr berühren musst, während du durch die Stadt navigierst. Gemini fungiert hier als Bindeglied zwischen der Karte und deinen restlichen Google-Daten. Du kannst während der Fahrt nach deiner Ankunftszeit fragen oder checken, ob dein nächster Termin noch in den Zeitplan passt. Wenn es eng wird, reicht ein Sprachbefehl, um etwa eine Nachricht an Kontakte abzusetzen, die über die Verspätung informiert. Das ist nicht revolutionär neu, aber durch das Sprachverständnis von Gemini deutlich natürlicher in der Abwicklung als die oft hölzernen Befehlsketten des alten Systems.

Interessant wird es bei der neuen Stadtführer-Komponente. Google nutzt die hauseigenen Datenmengen, um Gemini kontextbezogene Fragen beantworten zu lassen. Suchst du nach einem gut bewerteten Restaurant entlang deiner aktuellen Route, spuckt die KI Vorschläge aus, die auf den Echtzeitdaten von Maps basieren. Auch die Orientierung in fremden Städten soll flüssiger laufen. Die Frage, in welchem Viertel man gerade eigentlich gelandet ist, beantwortet das System nun direkt.

Für Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel hat Google ebenfalls Verbesserungen angekündigt, bleibt hier aber bei den Details noch gewohnt schmallippig. Fest steht, dass der Rollout der neuen Sprachsteuerung für Radfahrer und Fußgänger jetzt weltweit erfolgt, nachdem das Feature in den USA bereits angelaufen war. Es ist am Ende ein klassisches Komfort-Update: Weniger Tippen, mehr Fokus auf den Verkehr, während die KI im Hintergrund die Orga übernimmt.

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