Gigabit am Gate: Telekom bringt 5G ins Terminal 3 in Frankfurt
Pünktlich zur Eröffnung des Terminals 3 am Frankfurter Flughafen steht das 5G-Netz der Telekom mit über 1.000 Antennen für Highspeed-Surfen bereit.
Bildquelle: Dennis Gecaj | unsplash
2 Min. Lesezeit
Reisende am Frankfurter Flughafen können pünktlich zur Eröffnung des neuen Terminals 3 am 23. April 2026 mit Höchstgeschwindigkeiten im Netz rechnen. Die Deutsche Telekom hat den massiven Ausbau der Mobilfunk-Infrastruktur auf dem Gelände abgeschlossen. Mit insgesamt rund 60 Standorten und über 1.000 neu installierten Antennen allein im Terminal-Gebäude ist die digitale Versorgung für die erwarteten 19 Millionen Passagiere pro Jahr gesichert.
Massiver Antennen-Ausbau für lückenloses Netz
Die Herausforderung bei Großprojekten wie dem Terminal 3 liegt in der Materialbeschaffenheit: Viel Beton und Glas schirmen externe Mobilfunkmasten oft ab. Deshalb setzt die Telekom auf ein engmaschiges Indoor-Antennen-Netzwerk. Zwölf neue Mobilfunkstandorte wurden zusätzlich auf dem 2140 Hektar großen Areal errichtet. Das Ziel ist eine flächendeckende Versorgung, die nicht nur in den Wartebereichen, sondern auch in den tiefer gelegenen Logistik- und Betriebsebenen funktioniert.
5G auf Hochfrequenz für echtes Gigabit-Feeling
Technisch steht vor allem der 5G-Standard im Frequenzbereich um 3600 MHz im Mittelpunkt. Dieser Bereich bietet die notwendige Kapazität, um Gigabit-Geschwindigkeiten zu ermöglichen - selbst wenn tausende Nutzer gleichzeitig ihre Boarding-Pässe laden, Filme streamen oder in Videokonferenzen arbeiten. Ergänzt wird dieses Highspeed-Netz durch Frequenzen im Bereich von 700, 2100 und 2600 MHz, die für die notwendige Basisabdeckung und Durchdringung sorgen.
Infrastruktur für den Flughafen der Zukunft
Der Ausbau dient nicht nur dem Komfort der Fluggäste. Das leistungsstarke 5G-Netz bildet das Rückgrat für vernetzte Prozesse im Flughafenbetrieb. Von der automatisierten Gepäcklogistik bis hin zur Kommunikation des Bodenpersonals hängen moderne Flughafenabläufe an einer stabilen Datenverbindung. Fraport und die Telekom betonen, dass die Mobilfunkversorgung nahtlos in das vorhandene Glasfasernetz des Terminals integriert wurde, um Ausfallsicherheit und geringe Latenzzeiten zu garantieren.
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